Kreativität und Weitsicht!

Kommunalpolitik

Zu den anstehenden Kommunalwahlen schreibt die sogenannte Vegder Denkfabrik (Gaby Schröder, Dorothea Peters, Isabelle Pitz, Anne-Sophie Dressou, Michael Theodor und Oswald Weber):

So, wir eröffnen den Wahlkampf! Und das mit einer Frage, die gleich alle Eifelgemeinden betrifft: Wir sprechen vom Plan, das bestehende Altenheim in St.Vith an die Klinik St.Josef zu übertragen und dann auf dem Gelände des ehemaligen Fußballplatzes dafür ein neues Altenheim zu errichten.

Wir denken, es gibt gute Gründe, dieses Projekt nochmal kritisch zu hinterfragen? In St.Vith gibt es derzeit 90 Zimmer. Diese sind großzügig angelegt und bieten den Bewohnern einen hohen Lebenskomfort. Will man diese Zimmer tatsächlich alle für teures Geld umrüsten?

Gibt es nicht in unmittelbarer Nähe zu Klinik und Altenheim Möglichkeiten, den Bedarf nach Ausbau befriedigen zu können? Wer hat einen freien und offenen Dialog mit den Besitzern dieser Flächen gesucht? Ist das die richtige Antwort auf verkehrstechnische Probleme?

Gibt es Menschen mit genug weitsichtiger planerischer Vernunft, die ein so kostbares Gelände wie das des ehemaligen Fußballplatzes für ein innovatives, integriertes Wohnprojekt für Senioren, aber eben nicht nur Senioren, sondern generationenübergreifend erschließen wollen? Die ein ganzes Wohnviertel planen mit echt urbaner, d.h. dichter Bebauung, das den Ansprüchen an Reduzierung des Flächenverbrauchs, an hohen Energie- und Umweltstandards und an hohe Wohnqualität und gesunder sozialen Durchmischung der Bewohner gerecht würde.

Braucht unser Planet in der Krise nicht andere Antworten, als immer nur den einfachen Weg von Ressourcenverschwendung und Individualisierung?

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