Kindesmissbrauch in Irland

Kirche

Zum Vorwürfen des Kindesmissbrauchs in der katholischen Kirche in Irland schreibt Pater Joseph Meyers, Ouagadougou:

Die Offenbarungen des irischen Anwaltes sind gravierend. Doch wage ich zu schreiben: nicht nur für die Obrigkeiten Rom.

Zum Beispiel: Mein Vor-Vorgänger im Westerwald, also etwa in den 50er Jahren, zog bei Anbruch der Dunkelheit durchs Dorf und verprügelte mit seinem Spazierstock jedes Kind, das ihm begegnete. Wäre dies heute noch möglich? Doch damals hatte das fromme Volk noch Respekt vor Hochwürden!

Darf ich „in genere“ vermuten, dass es auch andere „Delikte“ verschwiegen hätte, ebenso im kalten Westerwald, im fernen St. Hubert oder in der Eifel. Denn man war katholisch erzogen, und wer gegen den Pastor sprach, war vor Ort meistens erledigt.

Es ist mir zu billig, die Schuld nur auf ein fernes Rom zu schieben. Jeder soll vor seiner Türe fegen.

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