Kaleido als „Mahner und Motor“?

Kaleido

Katja Allendorf aus Gemmenich meldet sich zu mehreren GrenzEcho-Artikeln zu Wort:

„Heute fand sich tatsächlich in den Aachener Nachrichten ein seriöser Artikel über die „DG“, allerdings unter „Brüssel“. Man sei fast einstimmig zu einem Resolutionsvorschlag gekommen, der die Abschaltung der Pannenmeiler Doel und Tihange fordert.

So weit, so gut. Der Blick ins GrenzEcho wirft ein genaueres Licht auf die Abstimmung. Mann fragt sich, wie die „Synapsen laufen“, wenn einzelne Personen der Resolution nicht zustimmen. Sind diese bizarre Wortwahl und die innere Haltung typisch für Belgien? Andere Länder, andere Sitten?

Noch gestern hat Herr Kohnen als derzeitiger Direktor von Kaleido angeregt, Kompetenzen von Eltern gegen die Überlassung von Bildungsgutscheinen gemäß einer zufälligen (?) Anregung aus Österreich zu stärken. Erziehungsarbeit soll unterstützt werden. Na toll. Da der Fisch vom Kopf her stinkt, wäre eine angemessenere Kommunikations- und Kompetenzstruktur zunächst mal im Rahmen von Selbstführung oder „Führen durch Vorbild“ in den patriarchal-politischen Schichten zu suchen, die sich selbst wohl eher nicht den „sozial schwächeren Milieus“ zurechnen würden.

Ich bin gespannt, in welcher Weise Kaleido als „Mahner und Motor“ in einem solchen Augiasstall auftreten wird. Eine Tüte Empathie, Wertschätzung und Kompetenz wäre eine angenehme Abwechslung im öffentlichen Selbstverständnis Ostbelgiens.

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