Ja zum souveränen Nationalstaat

EU

Zum Artikel: „Das Ende des Nationalstaates“ (GrenzEcho-Dienstagausgabe) merkt Joseph Meyer aus St.Vith an:

Sehr geehrter Herr Professor Böttcher, Sie bezeichnen den Nationalismus als Bedrohung für unsere europäische Gesellschaft. In Ihrer Vision sollen die Völker Europas zu einem einzigen europäischen Volk umgeformt werden.

Dazu sollen die Nationalstaaten abschafft und die Geschicke der Bevölkerungen einer „europäischen Föderation neuer Art“ übergeben werden. Diese übergeordnete „Macht“ soll dann alle Entscheidungen in den Bereichen Sicherheit, Finanzen, Währung, Wirtschaft, Soziales, Umwelt, usw. treffen, ohne demokratische Kontrolle.

Wir, die einfachen Bürger, dürfen uns dann in loko-regionalen Einheiten, kulturell autonom, und in Armut, ausleben.

Das, sehr geehrter Professor Böttcher, ist die reinste Vision der von den Plutokraten angestrebten „Neuen Weltordnung“! Glauben Sie wirklich, dass daraus etwas Besseres entstehen kann? Können Sie Sich vorstellen, dass die Familien Rothschild, Rockefeller, etc., und die Phalanx der Multimilliardäre George Soros, Billy Gates, etc. in Zukunft auf ihren „Goldesel-Streck-Dich“, d. h. die Kreditgeldschöpfung in ihrer Hand, verzichten werden?

Man darf getrost annehmen, dass es ohne Zwang nicht dazu kommen wird. Deshalb stelle ich Ihrem Modell der „Neuen-Weltordnung“ das Modell eines Europas der „finanziell souveränen Nationalstaaten“ gegenüber. Finanzielle Souveränität wird den europäischen Nationalstaaten Selbstbewusstsein geben und sie wirtschaftlich-sozial gesunden lassen. Dann können die europäischen Nationalstaaten partizipative demokratische Beschlüsse fassen und die notwendigen gemeinsamen Ziele in Europa und weltweit erfolgreich realisieren.

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