IZOM und die Freie Krankenkasse

Gesundheit

Zum IZOM-Abkommen schreibt Marc Van Houtte, Kelmis:

Im Juni hat die Freie Krankenkasse durch ihren Direktor Heck im GrenzEcho noch für die Ostbelgien-Regelung geworben.

Heute erfahre ich durch den BRF, dass Herr Heck für Verbesserungen kämpfen will. Ihr Kampf richtet sich – zurecht – gegen eine Regelung, die völlig ungeeignet ist. Sonst würden Sie ja nicht kämpfen wollen, oder?!

Aus meiner Sicht bestätigt sich jetzt genau das, was andere bereits gesagt haben: Die sog. OB-Regelung (als Nachfolge der leider durch De Block abgeschafften IZOM-Regelung) ist schlecht und diskriminiert DG Bürger!

Wir verfügen über kein deutschsprachiges Krankenhaus mit Maximalversorgung. Offenbar sollen wir uns eher in Lüttich oder Brüssel versorgen lassen als in Aachen?!

Für eine Untersuchung wird der Kelmiser oft nach St. Vith geschickt, obwohl es mehrere um die Ecke in Aachen gibt. Ob jetzt tatsächlich gespart wird, wenn der brave Bürger zuerst zum Hausarzt geht, der einen zum belgischen Facharzt und der einen wiederum (eventuell) zum deutschen Facharzt überweist, bezweifele ich stark. Ich zähle hier drei Visiten statt vorher eine. Mal ganz davon abgesehen, dass Patienten, deren Akte eventuell im Klinikum liegt, aus Kostengründen nicht übersetzt werden dürfte und dadurch so manche teure Untersuchung in Lüttich nochmal gemacht wird.

Ich bleibe deshalb dabei: IZOM war eine gute Regelung. Ihre Nachfolgekonzepte schönzureden, kann nur von Politikern und Funktionären kommen, die längst abgehoben sind.

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