Ins vergangene Jahrhundert versetzt

Lambertusmarkt

Die Berichterstattung über den Eupener Lambertusmarkt (GrenzEcho-Montagausgabe) veranlassen Rolf A. Lander aus Eupen zu folgendem Leserbrief:

Mit etwas Erstaunen habe ich am Montag das GE gelesen. Auf der Titelseite ein Foto (von einer Frau Wimmer) vor der Evangelischen Kirche mit den Gästen, welche den Negrospirituals und den Ansprachen der verschiedenen Religionsvertretern zuhörten (leider ohne Bildzeile). Bei dem langen Bericht auf der Innenseite, kein einziges Wort über die Anwesenheit der diversen Redner und Sänger, auf der eigens für den Lambertusmarkt aufgestellten Bühne. Die Anwesenheit des Herrn Bürgermeisters der Stadt Eupen und vor allem das sehr gelungene Konzert des Königlichen Männerchores aus Recht in der voll besetzten Friedenskirche, wurde mit keinem Wort erwähnt . Wenn man nicht wüsste, dass das GrenzEcho schon lange, eine neutrale und weltoffene Lokalzeitung geworden ist, könnte man sich ins vergangene Jahrhundert der Fünfziger Jahre versetzt fühlen, wo alles, was die evangelische Kirche betraf, peinlichst vermieden wurde, publiziert zu werden.

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