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Glaubensorden

Zu „160 Jahre Franziskanerinnen in Eupen“ schreibt Pater Joseph Meyers aus Ouagadougou:

Das Bild der „letzten“ Franziskanerinnen erregt bei mir zwei Gefühle:

Erstens: Stolz, Bewunderung, Dankbarkeit für so viel Idealismus, Opferbereitschaft, Nächstenliebe, gelebtes Christentum. Zweitens: Tränen, ohnmächtige Resignation, denn die Zeit der Eupener Franziskanerinnen ist vorbei.

Wieso entstanden an sich die Schwestern? Triebfeder war sicher die große soziale Not des aufkommenden Industriezeitalters. Und andererseits die große Armut, besonders bei der Landbevölkerung, ohne die tiefe Religiosität zu verschweigen.

Bei aller Wehmut muss jedoch objektiv festgestellt werden: Die Kranken und Alten werden heuer besser medizinisch und sozial versorgt als vor 160 Jahren. Siehe Sozialdienst der Stadt oder das St.Nikolaus-Hospital.

Der oft verschrieene Wohlstand hat um sich gegriffen, nicht nur in den Städten St.Vith und Eupen, sondern sogar auf dem fernsten kleinem Dorf. Und wenn auch auf anderer Art, es gibt auch heute noch Hilfsbereitschaft, von der freiwilligen Feuerwehr über das Rote Kreuz, die Missionsgruppen und bald wieder mit den Sternsingern – von den jugendlichen Krankenpflegern in Lourdes oder Banneux ganz zu schweigen.

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