Gesundheitspolitik

Europa

Zur (grenzüberschreitenden) Gesundheitspolitik schreibt Heinz-Leo Emonds aus Herbesthal:

Eines der Themen, das uns Ostbelgier seit letztem Sommer intensiv beschäftigt, ist die Gesundheit oder besser gesagt, wie sie zu erhalten ist.

Stichwort IZOM: Es ist mir unverständlich, wie solch ein europäisches Vorzeigeprojekt nur noch Geschichte sein kann. Über die Gründe können wir nur spekulieren: Könnte es sein, dass es nicht nur in den Hauptstadt-Parlamenten Lobbyisten gibt? (Unsere Krankenhäuser, unsere Fachärzte?). Was uns bleibt: Das Ostbelgien-Abkommen mit extrem langen Wartezeiten auf Termine bei belgischen Fachärzten und einer Bearbeitungsdauer bei der Erstattung deutscher Ärzterechnungen von drei Monaten und mehr. Obwohl wir in unserer kleinen Gemeinschaft wahrlich ein Überangebot an Politiker verschiedener Couleur haben, bemüht sich meines Wissens nach nur eine Partei (die mit dem C im Namen) um eine Verbesserung der Situation. Einfach nur traurig. Ich will dennoch die Hoffnung nicht aufgeben, dass doch noch eine vernünftige europäische Lösung für uns gefunden wird.

  1. Heutemorgen (06.03.2018) im Radio(VRT1 De Ochtend),
    In ein Interview mit M.De Block wies diese daruf hin das „Jeder in Belgien Lebenden“ das Recht hätte sich in „seine eigene Landessprache“ pflegen zu lassen. …Ende Zitat…
    Die Wallonen nahe L. bzw. F. sowie die Einwohner in de NL-Gegend haben diese Möglichkeiten…immer noch…sowie gehabt…
    Soviel zum IZOM Abkommen…
    Ist für unseren MP bzw. Minister für Gesundheid und Familie wahrscheinlich zu „heiss ode zu heikel“ diese Thema anzuschneiden wenn die Federale Minister/in zum „Kaffee“ kommen.
    Aber das Kindergeld wird erhöht…das wurde sehr schnell „geregeld“…

  2. Ihr könnt es drehen, wie ihr wollt: IZOM war ungerecht. Es war nur für den Norden der DG (oder Ostbelgiens) interessant. Für den Süden absolut uninteressant; also ungerecht.

Kommentare sind geschlossen.