Belgien verramscht Kronjuwelen

Wirtschaftspolitik

Zur Politik der Föderalregierung schreibt Joseph Meyer aus St.Vith (Klosterstraße):

Im GE-Bericht vom 07.02.2018 kommentiert Gerd Zeimers den Verkauf von Brussels Airlines, zu einem Spottpreis, an den deutschen Lufthansakonzern. Unser Land sei, so urteilt der Ökonom Geert Noels, beim Verkauf der Kronjuwelen „naiv und waghalsig“: Wer die hundertprozentige Kontrolle abgibt, der verliert schließlich alles. Die föderalen Regierungen in Belgien verkaufen seit Jahrzehnten belgischen Staatsbesitz für „einen Äppel und ein Ei“ an private Großkonzerne. Das Gleiche wie mit Brussels Airlines, aber mit noch viel weiter reichenden Konsequenzen, bahnt sich derzeit in wenigen Wochen mit dem Teilverkauf der staatseigenen Geschäftsbank „Belfius“ an. Weil die liberale Michel-Regierung sich mit diesem Verkauf vier Milliarden Euro für die laufenden Ausgaben erhofft, verramscht sie das wertvollste Juwel, welches Belgien jemals hatte fast zum Nulltarif: Denn „Belfius“ hat für den belgischen Staat in der aktuellen Situation einen Wert von hunderten Milliarden Euro!

Dass die begleitenden Systembanken der Rothschild-Gruppe diesen Schatz mit allen Mitteln jagen, sollte uns nicht verwundern, aber wir, die BürgerInnen und Steuerzahler, sollten es nicht zulassen! Um diesen Staatsverrat, denn so muss man diese Aktion bezeichnen, noch zu verhindern, müssten schon Hunderttausende im Brüsseler Regierungsviertel auf die Straße gehen. Warum gibt es gegen diesen Skandal eigentlich keinen massiven Aufschrei der Oppositionsparteien, der Gewerkschaften, der Arbeitgeberverbände, der Kirchen, usw.?

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