„Aberwitzige“ Überlegungen des EU-Abgeordneten

Europa

Zur „Reaktion“ von Pascal Arimont, GE vom 03.09.2018, Seite 4) schreibt Joseph Meyer, St.Vith (Klosterstraße):

Bestrebungen für den Erhalt kultureller Identität, für – nur noch auf nationaler Ebene mögliche – demokratische Lösungsfindungen, für – nur noch auf nationaler Ebene erreichbare – größere Solidarität und soziale Gerechtigkeit, usw., hält der EU-Abgeordnete Pascal Arimont für anti-europäische, rechte Tendenzen, welche in die Isolation treiben würden.

Es ist m.E. beschämend, mit dem Horrorbild von Trumps Politik die in vielerlei Hinsicht unerträgliche EU zu rechtfertigen! Immer höhere Staatsverschuldung in Europa, immer mehr Armut, immer dramatischere Umweltzerstörung, immer größere Flüchtlingsströme aus Afrika, aber gleichzeitig immer mehr Milliardäre, immer größere Milliardenprofite der Banken- und Wirtschaftskonzerne, immer mehr Aufrüstung und kriegerische Interventionen: Für überzeugte Neoliberale sicher eine tolle Bilanz …

Am 29.10.2007 stand im Parlament in Eupen das „Cotonou-Abkommen“ zur Ratifizierung an. Dieses Abkommen regelt die ausbeuterischen Handelsbedingungen zwischen der EU und Afrika. Ich hatte damals jeden Abgeordneten gebeten, dieses Abkommen nicht zu ratifizieren, ohne Erfolg, auch bei Herrn Arimont!

Deshalb heute meine Bitte Herr Arimont: Verlassen Sie bitte Ihren EU-Elfenbeinturm und setzen Sie Sich bitte ein für, nur national mögliche, echte Demokratie und für echte Solidarität zwischen den europäischen und den afrikanischen Staaten!

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