100 Prozent Sicherheit weltfremd

Atomkraft

Der Artikel „Wortspielchen und „Wortklauberei“ (GrenzEcho-Freitagausgabe) veranlasst Christian Lukner aus Bonn zu folgendem Leserbrief:

Eine 100-prozentige Sicherheit zu verlangen, so wie es im Text der Anti-Atom-Resolution steht, erscheint mir doch etwas übertrieben, um nicht zu sagen „weltfremd“. Kein technisches System ist in der Lage, dieses zu leisten! Hinzu kommen die Risiken des Atomausstiegs, wie wir ihn derzeit in Deutschland beobachten können, Widerstände beim Ausbau der Windkraft, Proteste hinsichtlich der Erweiterung der Netze und nicht zuletzt das Kostenrisiko (steigender Strompreis!), welches Industrie und Verbraucher gleichermaßen betrifft.

Bevor man also solche weitreichenden Entscheidungen trifft, sollte man sich überlegen, wie man denn den Strom, der derzeit von den Atommeilern produziert und auch verbraucht wird, denn anderweitig substituiert werden soll. Etwa durch die nicht weit weg liegenden Braunkohlekraftwerke im rheinischen Revier?

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