„Langfristig ein anderes Konzept für die Dorfschulen notwendig“

ZITIERT

Den Moderatoren Jürgen Heck (3.v.l.) und Heike Verheggen (4.v.l.) standen (v.l.) Thomas Jacobs aus Medell, Olivier Huppertz aus Meyerode, Valerie Sarlette aus Herresbach und Gerhard Mertes aus Born Rede und Antwort.

Einige Zitate aus der LokalRunde in Meyerode.

„Egal, wo ich in der Welt unterwegs war, ich bin immer gerne nach Born zurückgekommen.“

(Gerhard Mertes über seine Heimatverbundenheit)

„Nicht ein Dorf ohne Kneipe ist ein totes Dorf, ein Dorf ohne Dorffeste ist ein totes Dorf.“

(Thomas Jacobs über das soziale Leben in Medell)

„Ich will wieder in den Schnee zurück.“

(Heike Verheggen, nach Protest über eine Bemerkung, dass in Herresbach wohl nicht viel los sei…)

„Überlegt es euch, euer Bauland zu verkaufen. Man nimmt nichts mit ins Grab.“

(Appell von Olivier Huppertz an die Eigentümer)

„Jeder kennt jeden und jeder kümmert sich um jeden. Ich finde das eine sehr schöne Sache.“

(Valerie Sarlette über den Zusammenhalt in Herresbach)

„Man merkt, dass Sie aus Eupen kommen.“

(Thomas Jacobs zu Jürgen Heck, als dieser fragt, ob eine Annäherung zwischen Meyerode und Medell denkbar wäre)

„Wir haben verschiedene Dorfvereine und verschiedene Schulen. Und das soll auch in den nächsten Generationen so bleiben.“

(Thomas Jacobs zum gleichen Thema)

„Für die Dorfschulen ist langfristig ein anderes Konzept notwendig, das auch die Eltern nicht so unter Druck setzt. Da ist die Regierung gefragt.“

(Gerhard Mertes über den Erhalt von Dorfschulen)

„Wenn man vom Wegziehen der Bevölkerung auf dem Land spricht, muss man auch berücksichtigen, dass die Leute dorthin gehen, wo Arbeitsplätze sind. Deshalb bin ich ein Befürworter der Erweiterung der Industriezone Kaiserbaracke.“

(Schöffe Stephan Wiesemes)

„Ich werde meinen Nachfolgern nichts vorsagen, so etwas mag ich nicht. Nur eines: Wenn die Kompetenz Raumordnung an die Deutschsprachige Gemeinschaft übertragen wird, dann müssen wir hellhörig sein und aufpassen, was wir tun.“ (Bürgermeister Klaus Schumacher)

„In kleinen Schulen ist es viel einfacher, auf individuelle Bedürfnisse der Schüler zu reagieren. Außerdem lernen die Kinder automatisch viele Dinge, die sehr wichtig sind, z.B. auf Kleinere zu achten.“

(Valerie Sarlette zum Erhalt von Dorfschulen)

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