Gewinnspiel

„Fööss“ stoßen wie gehabt die Kölsche Tür zum neuen Jahr

Köln. – Es ist der Termin mit der längsten Tradition in den LanxessArena. Nur knapp fünfzehn Monate nach Eröffnung der KölnArena (wie sie damals noch hieß) luden die Bläck Fööss zur Silvesterparty. Passend zum Einstieg ins neue Millenium, als einmaliges Spektakel angedacht… und seither Jahr für Jahr neu aufgelegt. Fazit: In diesem Jahr ist das Event mit der Ziffer „XIX“ überschrieben. Dennoch: Routine ist das musikalische Feuerwerk „op Kölsch“ keineswegs.

Weit gefehlt, zumal dieses Mal gleich zwei neue „Fööss“ ihre Silvesterpremiere in der Arena feiern: Mirko Bäumer und Pit Hupperten, die in den vergangenen Monaten die Plätze der „Früh“pensionäre Kafi Biermann und Peter Schütten einnahmen. Letzterer jedoch, immerhin 1970 einer der Mitgründer der Band, wird das Jahr gemeinsam mit seiner langjährigen „Fööss“-Familie in der Arena ausklingen lassen. Nach seinem offiziellen Ausstieg Ende März wird Peter Schütten – mit seinem sonoren Bass während siebenundvierzig Jahren ein vokales Markenzeichen der Band – zu Silvester bei einigen „Klassikern“ als Gast an Gitarre und Mikro auf der Bühne stehen. Frei nach dem Kölschen Motto „Niemals geht man so ganz“! Womit nach dem letztjährigen „Finale“ von Kafi Biermann erneut ein Hauch Melancholie über dem Event liegen dürfte!

„Wir wussten 1999 selbst nicht genau, worauf wir uns eigentlich einließen“, blickt „Bömmel“ Lückerath mit einem Schmunzeln auf die Anfänge der Silvestershow zurück. Damals immerhin die erste Kölsche Band, die sich in die neue Arena „op d’r Schäl Sick“ wagte (wo ja auch die „Fööss“ mit ihrem Büro beheimatet sind). Jedoch erwuchs aus der musikalische zweifellos mutigen Initiative recht schnell eine Tradition, die heute niemand mehr in Köln und Umland missen möchte.

Und auch zur neunzehnten Ausgabe verspricht die „Mutter aller Kölschen Bands“ eine Party der Spitzenklasse. Langeweile hat an diesem Abend keine Chance. Wie gewohnt auf der Mittelbühne platziert und somit „mittendrin statt nur dabei“ halten Erry Stoklosa, Günther „Bömmel“ Lückerath, Hartmut Priess, Ralph „Gus“ Gusovius, Andreas Wegener, Mirko Bäumer und Pit Hupperten die Feierlaune in der LanxessArena bis weit nach Mitternacht hoch.

Übrigens mit einer der peppigsten Newcomer der Kölschen Szene „im Gepäck“. Ein Intermezzo gibt es von „Miljö“, die spätestens seit ihrem Hit „Su lang de Leechter noch brenne“ und ihrem Erfolg bei der „Loss-mer-singe“-Tour nicht allein in Köln angesagt sind. In der Zwischenzeit ließen die Jungs um Mike Kremer mit „De Welt noch nit jesinn“, „Wolkeplatz“ und „Kölsch statt Kösch“ weitere erfolgreiche Mitsing-Nummern folgen. Gemeinsam mit ihren „großen“ Vorbildern spielt die Band den Song „Achterbahn“, jenen Titel vom „Fööss“-Album „Immer wigger“, den die vormalige Schülerband aus Holweide als ersten Kölschen Titel überhaupt gecovert hat.

Die „Fööss“ treten im Laufe des Jahres ebenso in der Volksbühne (vormals Millowitsch-Theater) wie im der Arena auf. „Doch hier wie dort fühlen wir uns wie zu Hause“, so Erry Stoklosa. „Nur dass die Arena halt das etwas größere Wohnzimmer, der etwas stimmungsvollere Partykeller ist“, wie Arena-Chef Stefan Löcher ergänzt. „Was halt vielen guten Freunden die Möglichkeit eröffnet, bei und mit uns ins neue Jahr zu feiern“, so Andreas Wegener.

In der LanxessArena auf das neue Jahr anstoßen können auch zehn GE-Leser. In bewährtem Partnership mit dem Arena-Management verlosen wir fünf mal zwei Tickets im Wert von 66,00 €. Voraussetzung ist die richtige Antwort auf folgende Frage: Aus welchem Jahr stammt das „Fööss“-Album „Immer wigger“?

Antworten unter Stichwort „Silvester“ bis Donnerstag, 14. Dezember, per Mail an gewinnspiele@grenzecho.be oder per Post an GrenzEcho, Marktplatz 8, 4700 Eupen oder (bitte unbedingt einen telefonischen Kontakt angeben).

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