Allan Bastin

Allan Bastin

Redaktion "Eifel-Ardennen" — abastin@grenzecho.be

Ich komme aus Medell. Ja genau, diese Ortschaft unweit der „Betonstraße“ zwischen Amel und St.Vith, die hoffentlich bald der Vergangenheit angehört. Was Medell ansonsten zu bieten hat? Einen Zwiebelkirchturm. Geboren bin ich im Jahre 1992. Genau wie Miley Cyrus. Sicherlich ein Zeichen. Nicht umsonst wurde ich bei meiner Einstellung beim GE „bunter Hund“ genannt. An welchem Tag genau? Es ist der Tag der Menschenrechte. Bestimmt auch ein Zeichen. Quasi von Anfang an war klar: Du willst Sportkommentator werden. Rodrigo Beenkens, Béla Rhéty, Marcel Reif, Rolf Töpperwien oder Frank Buschmann sollten der Vergangenheit angehören. Über Allan Bastin sollte die Welt sich die Münder zerreißen: „Was labert der da für en Krempel?“ Einen Plan B hatte ich aber auch: Nachfolger von Günther Jauch bei „Wer wird Millionär“ werden. Doch schnell, besonders während meines Journalismus-Studiums an der Universität in Neu-Löwen, bemerkte ich, dass ich nicht eine Person bereichern wollte, sondern lieber viele Tausende. Und zwar nicht mit Geld, sondern mit Informationen. Ich wollte etwas bewegen. Und wo kann man das besser, als im direkten Kontakt mit der Bevölkerung. Weit weg von den Kommentatorenkabinen in München oder Madrid. „Ich weiß, dass ich nichts weiß“: Dieses Sprichwort von Platon ist zwischen Ouren und Küchelscheid wahrer denn je. Jeden Tag lernt man hier Neues. Selbst als bunter Hund.